Große Hunderassen XL

Große Hunde – trotz mancher Entbehrungen sind sie das Glück ihrer Besitzer.

Für Hundeliebhaber ist eine große Hunderasse oftmals das Ziel ihrer Hundeträume. Vor allem wenn sie den Hund schon als Welpen erhalten und selber aufziehen und ausbilden wollen. Ein großer Hund im eigenen Haushalt ist also eine bewusste Entscheidung, für die man so manche Entbehrung gerne in Kauf nimmt. Auf dieser Seite präsentieren wir Dir die Hunderassen mit einer Widerristhöhe ab 60 cm, die damit zu den großen Hunderassen zählen.

Ein großer Hund, wie der Malinois, ist nicht für Jedermann geeignet.
Eine große Hunderasse, wie hier der Malinois, ist eher etwas für erfahrene Hundebesitzer. | Foto: © Pixabay, Pexels, CC-BY 2.0

Die Vorteile großer Hunderassen

1. Ein treuer Partner

Ein großer Hund besitzt Charakter. Aufgrund seiner Größe ist er wie ein vollwertiges Familienmitglied zu behandeln. Mit allen Höhen und Tiefen, die das mit sich bringt. Dafür steht Dir ein großer Hund immer treu zur Seite.

2. Ein großer Hund hält Dich fit

Natürlich musst Du auch mit einem kleinen Hund Gassi gehen. Ein großer Hund wird jedoch sein Recht auf Bewegung im besonderen Maße einfordern.

3. Ein großer Hund beschützt Dich

So lieb gerade große Hundeseelen größtenteils sind: Droht Gefahr wird Dein Hund Dir beistehen und Dich verteidigen. Gerade in der dunklen Jahreszeit wirst Du Dich mit einem großen Hund sehr beschützt fühlen.

Die Nachteile großer Hunderassen

1. Ein großer Hund benötigt viel Platz

Wenn Du darüber nachdenkst Dir einen größeren Hund zuzulegen, ist Platz in Deinem Haus ein entscheidender Faktor. Ein großer Hund benötigt nicht nur mehr Platz für sein Körbchen, sondern auch etwas Auslauf im Garten. Zu enge Räume sind ebenfalls hinderlich. Denn ein Hund bewegt sich manchmal etwas forsch und stößt dann bei zu wenig Platz leichter etwas um.

2. Große Hunde sind Schwergewichte

Den Hund mal eben auf den Arm nehmen? Mit einem großen Hund ist das nur schwer möglich. Ein Weimaraner zum Beispiel hat rund 40 kg Gewicht. Ein ausgewachsener Neufundländer-Rüde wiegt im Schnitt 60 bis 70 kg und ein Bernhardiner bringt sogar bis zu 120 kg auf die Waage. So ein Kaventsmann muss beim Tierarzt von mehreren Personen auf den Behandlungstisch gehoben werden. Aber auch im Alltag spielt das Gewicht des Hundes eine Rolle. Schafft er es beim Autofahren nicht selbst ins Auto einzusteigen musst Du über ein Trittbrett nachdenken.

3. Große Hunde altern schneller

Große Hunde altern leider schneller, als ihre kleinen Rasse-Kollegen. Das liegt am beschleunigten Stoffwechsel. Die Zeit mit einem großen Hund ist also begrenzt und sollte darum von Dir in vollen Zügen genossen werden.

4. Für große Hunde zahlst Du mehr (auch auf Reisen)

Ein großer Hund hat einen höheren Tagesbedarf an Kalorien. Er wird darum mehr futtern. Je nach Ernährungsweise kannst Du die Kosten darauf einstellen. Auch auf Reisen kommt Dich ein großer Hund definitiv teurer zu stehen. Denn er benötigt zumeist ein eigenes Ticket (Bahn, Flugzeug) und kann nicht als Handgepäck mitreisen.

5. Ein großer Hund kann Deine Freiheit einschränken

Nicht überall ist ein großer Hund ein gern gesehener Gast. In vielen Läden darf ein Hund gar nicht mit hinein. Und auch auf Reisen muss man sich mit einem großen Hund auf gewisse Umstände einstellen.

6. Große Hunde sind nur bedingt familientauglich

Klar, hier kommt es auf die Rasse und das Wesen des Hundes an. Dennoch sind große Hunde nicht unbedingt familientauglich. Vor allem wenn der Hund größer als das eigene Kind ist, kann es sein das der Hund das Kind nicht akzeptiert. Das kann zu riskanten Situationen führen. Ziehst Du einen Welpen auf, kannst Du den Hund vielleicht noch entsprechend erziehen. Einen ausgewachsenen Hund bringst Du das gewünschte Verhalten dann nicht mehr so einfach bei.